„Strafzölle“? – Ein paar Fakten am Rande

Bei der gegenwärtigen Aufregung über die Handelspolitik von Donald Trump gehen ein paar Fakten unter.

Beispiel: Ein wesentlicher Bestandteil der EU ist die Zollunion. https://dejure.org/gesetze/AEUV/31.html

Die Einfuhrzölle sind dabei nicht gleich der Ausfuhrzölle. Beispiel Automobile: „Fakt ist: Die EU veranschlagt auf US-Autos aus den USA derzeit einen zehnprozentigen Zoll; die USA dagegen legen für EU-Autos nur 2,5 Prozent drauf – ein Ergebnis der sogenannten Uruguay-Welthandelsrunde von 1994“ (https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/automobilindustrie-darum-haben-us-autos-in-europa-keine-chance-1.3903899).

Würden die USA die Zölle auf Autos also auf 10% erhöhen, täten sie damit nichts anderes als schlicht und einfach gleichzuziehen. Würden Sie die Zölle auf 40% erhöhen, würden sie die derzeitigen Verhältnisse ganz einfach umkehren. Im Raum stehen übrigens „lediglich“ 25% (https://www.zeit.de/wirtschaft/2018-05/us-importzoelle-autoimporte-donald-trump-pruefung).

Wie so oft ist es besser, erst zu recherchieren und dann zu schreiben.

Das müssen die Blockflöten in den deutschen Redaktionen aber erst noch lernen.

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