USA, Handelskrieg, Ölpreis – früher und heute

„I am old enough to remember when the Soviets were building a strong economy through central planning—until it crumbled and the Berlin Wall came down. And when the Japanese were eclipsing the U.S. economy through the keiretsu, large affiliated industrial companies working hand in hand with government—until Japan’s Lost Decade became two. Now it’s China’s turn, with a new leader for life who has consolidated decision-making to target his country’s economic goals in 2025 and beyond.“ (Stanley Druckenmiller, zit. nach @thinkBTO, s.u.)

In den 80ern und 90ern des vergangenen Jahrhunderts führten die USA Wirtschaftskriege gegen die Sowjetunion und (wenn auch nicht so lautstark) gegen Japan.

Die Mittel waren u.a. Erdölpreise, Rüstungswettlauf, Vorantreiben neuer Industrien (IT, Internet) und Zinsen.

China ist in dieser Perspektive (gemeinsam mit der EU) wirtschaftlich das neue Japan, Russland und China militärisch die neue Sowjetunion.

Das Ergebnis war damals zunächst einmal ein zünftiger Crash (1990), danach (1991) brachen die Sowjetunion (politisch, militärisch und wirtschaftlich) und Japan (nur wirtschaftlich) weg und die USA behaupteten ihre Stellung als einzige Weltmacht.

Mal sehen, was diesmal passiert.

Beim letzten Mal dauerte der „Spaß“ von November 1980 (Wahlsieg von Ronald Reagan) bis 1991 (Ende der Sowjetunion und Beginn der Ushinawareta Nijūnen, der „verlorenen Dekaden“ Japans).

Wenn es diesmal genauso käme, würden wir das Ergebnis 2027 oder 2028 begutachten können.

Auch Deutschland wird dann ein anderer Ort sein – eventuell ohne Autoindustrie und in einer lang andauernden tiefen Schuldenkrise mit Deflation wie in den vergangenen 25 Jahren in Japan.

Quelle des Zitats: @thinkBTO: https://think-beyondtheobvious.com/stelters-lektuere/die-notenbanken-verursachen-einen-deflationaeren-zusammenbruch/

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