Tages-Spotlight

 

Im DAX seit dem 19.6. fünf Distributionstage, Zinsdifferenz zwischen US-2y und US-10y seit dem 5.7. unter 3 %, der Kupferpreis läuft seit dem 11.7. seitwärts, Gold seit dem 17.7. ebenfalls. Der Ölpreis (Brent Cruide Oil) steigt, nachdem er eine Woche lang korrigiert hat wieder leicht. JPY/USD läuft seitwärts, ebenso EUR/USD. Der Gebert-Indikator steht, wie es sich für den Sommer gehört auf Sell. Kurzfristig betrachtet ist die Lage also der Jahreszeit entsprechend entspannt.

Berechtigte Befürchtungen beziehen sich auf die mittelfristigen Bereich. Die Seite http://www.zerohedge.com arbeiten die Risiken von steigenden US-Zinsen und steigender Zölle im Rahmen eins Handelskrieges heraus. Die könnten unter anderem darin bestehen, dass China in eine Schuldenkrise gerät, was – so Daniel Stelter – einen „Margin Call der Weltwirtschaft“  auslösen könnte. (Gemeint sind schnell fallende Aktienkurse, weil zu viele Leute ihre Investitionen über Kredite finanziert und damit „gehebelt“ haben und bei einem starken Abschwung schlagartig verkaufen müssen).

Egal was man vorhat (Haus oder Wohnung kaufen, einen großen Kredit aufnehmen, Aktien kaufen): Wichtig ist es in den kommenden ein bis drei Jahren extrem wachsam zu sein. Ein „Margin call der Weltwirtschaft“ könnte – so Daniel Stelter – unter anderem das europäische Bankensystem und damit den Euro in eine existenzgefährdende Situation bringen (Stelter drückt sich schärfer aus).

https://www.zerohedge.com/news/2018-07-19/trumps-trade-war-may-spark-chinese-debt-crisis

https://www.wiwo.de/finanzen/geldanlage/stelter-strategisch-margin-call-fuer-die-weltwirtschaft/12297250.html

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