Auf die Wirecard-Aktie wird derzeit des öfteren eingeprügelt. Ob die Vorwürfe berechtigt sind oder nicht, soll an dieser Stelle keine Rolle spielen (wahrscheinlich sind sie es zumindest zu einem kleinen Teil, wie das nun mal so ist im Geschäftsleben).
Stattdessen möchte ich ein paar fundamentale Daten zusammentragen.
Stand 1.Juni 2019 (die Aktie steht bei 140 Euro):
- ein KBV von 9,15;
- Business Yield 1,93;
- ROIC 97%;
- Eigenkapitalquote 32%;
- PEG-Ratio 1,176;
- Netto-Divendenquote (also Dividenden nach Steuern) 0,13%.
- Die kurzfristigen Verbindlichkeiten (pro Aktie) liegen zwar unter dem Free Cash Flow aber unter den Earnings per Share, so dass das kurzfristige Pleiterisiko als eher gering eingestuft werden muss.
Bei den zusammengetragenen Kennzahlen sticht ein hoher „Return on invested Capital“ heraus, der für Anleger, die sich an Charles Munger orientieren, eine wichtig Rolle spielt. Auch eine Eigenkapitalquote von 32% ist ganz OK. Die anderen Kennzahlen sind eher mittelmäßig und scheinen nicht unbedingt dafür zu sprechen, dass die Aktie in einem krisenhaften Umfeld ungerupft bleiben könnte.
