SARS-CoV-2 Pandemie – ein mehrdimensionales Geschehen

Wir haben es bei der derzeitigen SARS-VoV-2 Pandemie mit einem mehrdimensionalen Geschehen zu tun, das zunächst einen medizinischen Aspekt hat. Dieser besteht kurz gesagt darin, die R0, die sogenannte Basisreproduktionszahl soweit zu senken, dass die Anzahl der auftretenden intensivmedizinisch zu versorgenden sehr schweren Fälle unterhalb einer Schwelle bleibt, welche die derzeitigen Kapazitäten übersteigt (siehe Link unten zur Stellungnahme der Deutschen Gesellschaft für Epidemiologie).

Die zweite Dimension ist ökonomischer Natur. Auch hier möchte ich Belege anfügen und zwar das ebenfalls heute (19.3.2020) erschienene Statement des Ifo-Instituts und einen Beitrag des Ökonomen Daniel Stelter im Handelsblatt.

Stelter sagt eine vierstufige Krise (Viruskrise – Finanzkrise – deflationärer Schock – neue Währungsordnung) voraus, wobei zum jetzigen Zeitpunkt recht offen erscheint, in welcher Ausprägung Phase 4 stattfinden wird (Hyperinflation, Crypto-Euro, Asset-basierte Währungssysteme, partieller Goldstandard).

Deutlich wird diese krisenhafte Zuspitzung auch anhand des derzeitigen Zustandes der weltweiten Aktien-Indizes. An anderer Stell habe ich bereits formuliert, dass ich von eine Kursziel des derzeitigen Bärenmarktes von 2000 bis 3500 DAX-Punkten ausgehe.

Bei einer Gesamtschau wird sehr deutlich, dass beide Dimensionen zueinander in einem vielfältigen Spannungsverhältnis stehen, dass sich kaum zugunsten einer Dimension auflösen lässt.

Klicke, um auf Stellungnahme2020Corona_DGEpi-20200319.pdf zuzugreifen

https://www.manager-magazin.de/politik/weltwirtschaft/coronavirus-die-krise-ist-erst-in-phase-2-auf-finanzkrise-folgt-deflation-a-1305433.html

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