Was passiert, wenn FED, EZB etc. pleitegehen?

Jim Rickards vertritt nicht erst seit gestern die These, dass ein Reset des Finanzsystems unausweichlich ist. Angesichts der aktuellen COVID-19-Krise wird sein Szenario zunehmend plausibler.

Grob gesagt sieht es ungefähr so aus: Die Welt ist bereits massiv überschuldet. Vor dem Hintergrund der aktuellen Krise droht ein Bankrott von FED, EZB und wie sie alle heißen.

Die einzige Institution die mit einer sauberen Bilanz immer noch im Spiel ist, ist laut Richards der Internationale Währungsfond. Diesen sieht der US-amerikanische Gold-Guru als Protagonist einer neuen Weltwährung. Funktionieren soll das Ganze Richards Prognose nach über eine Emission von Sonderziehungsrechten (SDRs). Für Richards sind die SDRs eine Form von Weltgeld, das durch den Internationalen Währungsfond (IWF) erzeugt wird.

Weltreservewährung wäre laut Richards in diesem Szenario nicht  mehr der Dollar. Vielmehr würde die Rolle der Reservewährung von einer Gruppe von fünf Währungen ausgefüllt: Dollar, Pfund Sterling, Yen, Euro und Yuan.

Weiterhin prognostiziert Richards für die kommenden Jahre eine Abwertung des Dollar um 50 bis 80%. Auch für die Kaufkraft der anderen Währungen sieht Jim Richards einen deutlichen Kaufkraftschwund voraus.

Als Absicherung gegen dieses Szenario empfiehlt er Gold, wenn man dann noch welches bekäme.

Ich habe mit den Thesen von Jim Richards immer so meine Probleme gehabt. Im Augenblick aber bin ich mir nicht sicher, ob dies nicht meiner Unfähigkeit, mir disruptive Entwicklungen vorzustellen wie das Szenario, in dem wir uns zur Zeit angesichts der COVID-19-Krise bewegen.

Mit einer Edelmetall-Position von insgesamt 35%, die sowohl physisches Gold, einen physisch gedeckten Silber-ETF und zwei Goldminenaktien beinhaltet, fühle ich mich zur Zeit – trotz des turbulenten Umfeldes – erheblich wohler und sicherer als mit einem größeren Geldbetrag auf dem Konto.

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