Bedeutung der aktuellen Umfrageergebnisse für das politische Gefüge in der deutschen Politik

26.4.2023 Allensbach: CDU 31 %, AfD 16 %, Ampelkoalition 42,5 %. Die AfD liegt 1% vor den GRÜNEN. Die GRÜNEN erreichen 15%.

25.4.2023 Forsa: CDU 30%, AfD 15%, Ampel 38%. GRÜNE mit 16% einen Punkt vor AfD.

24.4.2023 INSA: CDU 27,5%, AfD 16%, Ampel 39%. AfD 1,5% hinter GRÜNEN.

In drei der acht auf wahlrecht.de gelisteten Meinungsumfragen liegen die Rechtspopulisten am 26.04.2023 vor den GRÜNEN.

Ein Rechtsbündnis aus CDU und AfD hätte in den meisten Fällen eine relative Mehrheit.

Menschen, denen ökologischer und sozialer Fortschritt am Herzen liegt, müssen diese Umfrageergebnisse beunruhigen.

Schlimmer noch wäre folgende Dystopie: Was wäre, wenn sich die Krisen verselbständigen und die AfD prozentual zur CDU aufschließt? Wenn also statt 31% CDU und 16% AfD 24% CDU und 22% AfD oder so ähnlich in den Umfragen über die Ticker liefen.

Wie würde die CDU dann entscheiden?

Würde die Brandmauer tatsächlich halten oder würden immer mehr CDU-Politiker die Abgrenzung nach rechts in Frage stellen?

Die Ampel muss die Situation in den Griff bekommen und krisenfester werden. Dazu wird es wohl nötig sein, dass die FDP die Grünen in die Schranken weist, denn grüne Politik wirkt derzeit – wenn man die Zahlen für sich sprechen lässt – vor allem so: als indirekte Wahlwerbung für die AfD.

https://www.wahlrecht.de/umfragen/

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