Die politische Landschaft in Deutschland ist durch eine Vielzahl von Parteien geprägt, die in den einzelnen Bundesländern unterschiedliche Ergebnisse erzielen. Ein Blick auf die Zahlen gibt interessante Einblicke in die Wahldynamik und die Zustimmung der Wählerinnen und Wähler.
Die CDU erreicht in den einzelnen Bundesländern Zustimmungswerte zwischen 17,1% und 42%. Auffällig ist, dass die CDU nur in zwei ostdeutschen Bundesländern unter 20% liegt, nämlich in Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern.
Die SPD weist in den Bundesländern eine große Spannweite von 4,5% bis 35% auf. Es wird deutlich, dass die Zustimmung der Wähler zur SPD erodiert ist. In fünf Bundesländern erreicht die SPD nur noch einstellige Zustimmungswerte.
Die Grünen erzielen Ergebnisse zwischen 4,5% und 22%. Interessanterweise liegen sie in zwei Bundesländern unter der 5%-Hürde.
Die FDP erreicht nur in drei Bundesländern Zustimmungswerte über 5 %, wobei die Spanne zwischen 2 % und 7 % liegt.
Freie Wähler: Die Zustimmung zu den Freien Wählern variiert stark zwischen den Bundesländern und reicht von 3% bis 15%. In einigen Fällen liegt die Gruppierung sogar vor der FDP.
BSW: Die Zustimmungswerte der BSW schwanken ebenfalls stark zwischen 3% und 23%, wobei nicht in allen Bundesländern Umfragen vorliegen.
AfD: Die AfD erreicht in den einzelnen Bundesländern Werte zwischen 9% und 34%. Auffällig ist, dass sie nur in einem Bundesland im einstelligen Bereich liegt.
Linke: Die Linke erzielt Ergebnisse zwischen 1% und 15,9%, wobei sie nur in drei Bundesländern zweistellig ist.
Diese Zahlen verdeutlichen die Vielfalt und Dynamik der Parteienlandschaft in den einzelnen Bundesländern und zeigen, wie unterschiedlich die Zustimmungswerte für die einzelnen Parteien ausfallen können. Spannend dürfte es werden, wenn demnächst auch die Zustimmungswerte für die Werteunion abgefragt werden. Es verfestigt sich der Eindruck, dass sich das deutsche Parteiensystem in einem tiefgreifenden Wandel befindet. Der Einfluss der bis 2010 dominierenden Parteien nimmt deutlich ab. Es bleibt abzuwarten, wie sich die Situation bis zur Bundestagswahl entwickelt.
