Polymarket ist eine Prognosemarkt-Plattform, die auf Blockchain-Technologie basiert. Sie ermöglicht es Benutzern, auf den Ausgang verschiedenster globaler Ereignisse zu wetten. Bei der letzten US-Wahl hat sie die Ergebnisse gut vorhergesagt. Das zeigt, dass man sich auf die Prognosen verlassen kann.
Es ist sinnvoll, als Cutoff-Kriterium eine Wettquote von mindestens 50 % zu nutzen.
Dann wird die CDU/CSU mit 30 bis 35 % Wahlsieger (Wettquote: 62 %) und die AfD mit 20 bis 25 % zweitstärkste Kraft (Wettquote: 68 %).
Das rechte Lager würde dann 50 bis 60 Prozent der Stimmen bekommen. Die FDP wird laut Wettmärkte nicht über 5 Prozent kommen.
Das linke Lager wird aus drei Parteien bestehen. Die Frage, ob das Bündnis Sahra Wagenknecht zum linken oder rechten Lager zählt, ist nicht wichtig, da die Wettquote für ein Überschreiten der 5-Prozent-Hürde bei 30 % liegt.
Die SPD wird drittstärkste Partei und bekommt 15 bis 20 % der Stimmen (Wettquote: 59 %).
Die Grünen kommen auf 10 bis 15 Prozent (Wettquote: 11 Prozent für ein Ergebnis über 15 Prozent).
Die LINKE wird über 5 Prozent der Stimmen auf sich vereinigen können (Wettquote: 92 Prozent).
Das linke Lager kommt damit auf insgesamt 30 bis 40 Prozent.
Was die Frage nach möglichen Regierungskoalitionen angeht, zeigen die Wettmärkte an, dass die nach Stimmen stärkste rechnerisch mögliche Zweierkoalition ein Bündnis aus CDU/CSU und AfD wäre. Dieses käme auf 50 bis 60% der Stimmen.
CDU/CSU und SPD alleine würden mit einer prognostizierten Spanne von 45 bis 50% nicht sicher auf eine Stimmenmehrheit kommen. Auch Schwarzgrün würde mit 40 bis knapp unter 50 Prozent wahrscheinlich nicht regieren können.
Ansonsten würde rechnerish eine Koalition aus CDU/CSU, SPD und GRÜNEN möglich sein (55 bis 70%).
