Was tun in bei einem plötzlichen Abwärtsimpuls? Oder: Perücke rücken und Regeln lesen

Gerade geht es an den Märkten steil bergab. Es ist Montagmorgen. In der Zeitung steht, eine neue Mutation des Sars-CoV-2-Virus sei unterwegs. Anscheinend schon länger. Anscheinend ansteckender. What ever. Die Anlässe wechseln.

Was bedeutet das für Anleger und mittelfristige Trader?

Zunächst einmal gar nichts.

Außer: wirf einen Blick in das Regelwerk, das hoffentlich verschriftet wurde, und prüfe, ob gegebenenfalls alle Stop-Loss Orders ordnungsgemäß und dem Regelwerk entsprechend im Markt liegen.

Danach brühst du dir einen starken Kaffee auf, bleibst am besten zu Hause oder gehst spazieren, wo immer ein ausreichender Abstand zu den werten Mitmenschen gehalten werden kann, oder halte einen ausgiebigen Mittagsschlaf.

In drei oder vier Tagen solltest du die Situation auswerten und dir in Ruhe die Frage stellen, ob dein Regelwerk auch für solche Situationen angemessen ist. Nachdem du dich im Augenblick allgemeiner Panik daran gehalten hast.

Hinterlasse einen Kommentar